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Mix

veröffentlicht am 08.02.2019

geführtes Trainieren an Fitnessgeräten oder doch das freie Training mit Hanteln und Co.? Lange Zeit waren Geräte der letzte Schrei: Wer Muskeln aufbauen wollte, trainierte an Maschinen.

Dann stellte man fest, dass das Gerätetraining Muskelvolumen und Kraft zwar wachsen lässt, dabei aber die Rumpf- und Stabilisationsmuskulatur vernachlässigt. Eine Steilvorlage für das „funktionelle“ Fitnesstraining, welches sich zum absoluten Fitnesstrend der letzten Jahre gemausert hat und weiter auf dem Vormarsch ist. Denn dabei werden auch die Koordination und das Zusammenspiel einzelner Muskelpartien untereinander trainiert sowie natürliche Bewegungsabläufe geschult.
Doch nicht für jeden sind beide Trainingsvarianten geeignet. Es kommt vor allem darauf an, welches Trainingslevel und welches Ziel man hat.

Vorteile von Maschinen

- Für Einsteiger geeignet – Gerade für Fitness-Rookies, die noch keinerlei Erfahrung mit Training in einem Studio bzw. Training mit Gewichten haben, sind Fitness-Geräte optimal. Der korrekte Bewegungsablauf wird durch die Maschine vorgegeben und peu à peu erlernt.
- Muskelgruppen isoliert trainieren – Die durch das Gerät vorgegebene Sitzposition ermöglicht es, einzelne Muskelpartien wirklich gezielt anzusprechen, ohne dass andere Muskelgruppen zusätzlich beansprucht und bei falscher Ausführung sogar fehlerhaft belastet werden.
- Mehr Gewicht (auch ohne Unterstützung) – Die meisten Maschinen erlauben es, mit einem Handgriff mehr Gewicht aufzulegen, ohne dabei gleich eine Überlastung oder Verletzung zu riskieren, und ohne Risiko bis zum Muskelversagen zu trainieren. Aber: Ob an der Maschine oder mit freiem Gewicht – Technik geht vor! Bevor man die Übungsausführung an der Maschine nicht absolut korrekt beherrscht, sollte man mit Gewichtssteigerungen vorsichtig sein.
- Praktisch für ältere Menschen und nach Verletzungen – Wer gerade erst mit dem Muskelaufbau anfängt oder lange Zeit gar kein Krafttraining gemacht hat, kann mit Maschinen schnell und sicher ein Kraftfundament aufbauen. Wer verletzt ist oder eine OP hatte, kann durch das isolierte Training schonend um die Verletzung „herumtrainieren“ und fit bleiben.

Für wen sind Maschinen geeignet?

- Einsteiger – Wer gerade neu ins Fitnesstraining einsteigt und noch kein Gefühl für freie Gewichte hat, sollte in den ersten Wochen und Monaten auf Geräte setzen.
- Bodybuilder – Wem es in erster Linie vor allem um Muskelmasse geht, der kann an Maschinen durch das gezielte Training intensivere Reize setzen und einzelne Muskeln sehr gut „aufpumpen“.
- Rehabilitation – Wenn man keinen Physiotherapeuten an seiner Seite hat, können Maschinen nach einer Verletzung eine gute Alternative zum regulären Training sein.

Vorteile freier Gewichte

- Funktionelles Training möglich – Freie Gewichte und Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht kommen in ihren Bewegungsmustern dem, was man im Alltag und anderen Sportarten tut, wesentlich näher als Gerätetraining.
- Vollständige Bewegungsamplitude möglich – Hanteln, Kabelzüge und Körpergewicht-Übungen ermöglichen es, die Übung und das Training mit einem vollen Bewegungsradius auszuführen, der nicht durch die Vorgabe einer Maschine beschränkt ist.
- Training der stabilisierenden Muskeln – Das Training mit freien Gewichten fordert auch diejenigen Muskeln, die an der funktionellen Bewegung mit beteiligt sind. Dadurch werden die Gelenke stabilisiert und Überlastungen sowie Verletzungen vorgebeugt.
- Zeit/Leistungs-Verhältnis – Wenn man mit wenig Zeit möglichst effektiv und intensiv trainieren möchte, dann führt an freien Gewichten kein Weg vorbei. Denn viele Übungen beanspruchen dabei mehrere Muskelpartien gleichzeitig.

Wer sollte freie Gewichte verwenden?

- Fast jeder – So gut wie jeder profitiert davon, mit freien Gewichten einen schlanken, starken und definierten Körper aufzubauen. Es ist wichtig, funktionelle Kraft und Muskeln aufzubauen. Vor allem im Alltag macht sich dies bemerkbar.
- Läufer und andere Athleten – Ambitionierte Athleten und Läufer, die auf einem hohen Niveau Leistung erbringen, brauchen ein solides und funktionelles Kraftfundament. Übungen mit freien Gewichten und dem eigenen Körpergewicht sind hierfür perfekt.
- Bodybuilder – Freie Gewichte sind auch für Bodybuilder, die schnell stärker und muskulöser werden wollen, die allererste Adresse. Die Maschinen sind dann für das Feintuning optimal.
- Rehabilitation – Nach einer verletzungsbedingten Auszeit kann das Training mit freien Gewichten die Regeneration beschleunigen. Durch die funktionellen Bewegungen werden die Gelenke mobilisiert und man kommt schneller wieder auf sein altes Fitnesslevel zurück.

Fazit

Sowohl das Training an Geräten als auch freie Übungen haben ihre Vorzüge. Mit welcher Methode man nun bevorzugt sein Training gestaltet, kommt immer ganz auf den individuellen Leistungsstand und die Ziele an. Für beide Trainingslehren gilt jedoch: Bevor man sich auf neues Terrain begibt, sollte eine professionelle Einweisung durch einen Trainer zum Erlernen der korrekten Ausführung unabdingbar sein.

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